Die letzten Guttenberg-Witze

Märchenonkel Guttenberg

Lustig: zu Guttenberg rezitiert seine Doktorarbeit. Quelle: Selbstgemalt

Es wurde höchste Zeit, dass die Causa Guttenberg sich ihrem Ende neigt. Mehr als dem Wissen­schafts­standort Deutschland hätte sie allerdings dem Humor zugesetzt, wenn sich die Sache noch länger hingezogen hätte. Aktuell sind nur noch 27 Guttenberg-Witze übrig, die noch nicht erzählt sind. Einige weitere finden sich zwar noch auf dem Schwarzmarkt, stellen sich aber meist schnell als dreiste Fälschungen oder Gebraucht-Witze heraus, die bloß gestreckt wurden.

Einer der verbleibenden 27 Witze geht so:

Freiherr zu Guttenberg kommt zum Arzt und sagt:
„Herr Doktor, mir gehts nicht gut, ich glaub ich hab einen Schuh im Darm!“
Sagt der Doktor: „Okay, dann beugen Sie sich mal bitte vor“, zieht sich einen Handschuh an und tut, was ein Proktologe tun muss.
5 Minuten vergehen, 10 Minuten, 15 Minuten, da zieht er die Hand endlich wieder raus.
„Und?“ fragt Guttenberg.
Antwortet der Arzt: „Also, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, dass ich keinen Schuh gefunden habe. Die schlechte…-„

Affenhirnsushi-Shirt

Demnächst im Shit-Shop erhältlich: Das witzige Affenhirnsushi-Shirt

…naja, und so weiter. Jetzt sind es also nur noch 26. Damit steht es um den Guttenberg-Witz immerhin noch besser als um den Uschi-Witz. Nur noch zwei Witze über den Namen Uschi sind bisher nicht erzählt worden, wovon in einem sogar ein Pelikan vorkommt.
Und wir alle wissen, dass Pelikan-Witze nun wirklich den Bodensatz des Witzes darstellen. Sie sind so schlecht, dass man sogar im Internet kaum welche findet.
Google fördert nur diesen zu Tage:

Habe seit nicht ganz einem halben Jahr den Epson C62…Klar drucken tut er schön…aber allmählich, finde ich, druckt Epson auch schön teuer. Die Normalpatrone kann ich mir eh nicht leisten, also greif ich zum Substitut von Pelikan. Jetzt der Witz: Patrone (schwarz) kostet immer noch 25€. Nur der Drucker meint jetzt, er könnt Tintenstand nicht feststellen und druckt mit dem Teil nicht.

Szene aus "Findet Nemo"

Der geflügelte Bodensatz des Humors mit der großen Klappe: ein Pelikan

Ein weiterer hat es in den Film „Findet Nemo“ geschafft:

Nemo: „Das war mein Paps, er hat gegen einen Hai gekämpft!“
Pelikan: „Ich hörte es waren sogar 3!“
Aquariumsfisch: „3 Haie? Das macht 4800 Zähne!“

Und auch der Witz mit dem Pelikan, dem Bären und der Schildkröte ist einfach zu schlecht, um ihn hier vollständig auszubreiten. Dagegen war die Causa Guttenberg doch geradezu erfrischend spaßig. Aber jetzt müssen die Blondinen wieder ran, der Humor wird zurückgeschraubt zur Ostfriesen-Normalität, und Fritzchen erlebt seinen zweiten Frühling. Und das ist gut so.

Dieser Beitrag wurde unter Kommentar, Nagelscheren, Politik, Schminken, Was ist eigentlich mit... abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten auf Die letzten Guttenberg-Witze

  1. Britta sagt:

    Es war der richtige Schritt von zu Guttenberg, aber früher oder später hätte er sowieso gehn müssen. Irgendjemandem war er ein Dorn im Auge.

  2. Roor Roor sagt:

    Es war ein unabwendbarer Schritt für ihn. Es war richtig. Persönlich und Politisch war er in einer Sackgasse. Ja, weltgeistige Notwendigkeit hat den Rücktritt bedingt, schon lange bevor Karl Theodor Freier zu Nuttenberg mit Koks im Bordell erwischt wurde.

  3. Niklas Heimann sagt:

    Ich finde die Kampagnen gegen Herrn zu Guttenberg einfach nur abstoßend. Seit Monaten versucht die Opposition, das „Phänomen zu Guttenberg“ mit Negativkampagnen zu zerstören, weil man sich intellektuell und politisch nicht gewachsen fühlt. Dass man irgendwann bei einem Menschen Verfehlungen findet ist zwangsläufig die Folge. Fakt ist : Herr zu Guttenberg ist und bleibt einer der großen Hoffnungsträger der Union, daran können m. E. fehlende Fußnoten in einer 475 Seiten starken Arbeit mit über 1000 Fußnoten nichts ändern. Dass man solche Kampagnen (instrumentalisiert durch einen roten Prof der noch viel röteren „Uni Bremen“ – an der solche Größen wie „Lady Bitch RAy“ „promovieren“ (übrigens stipendiengefördert – Rosa Luxemburg zahlt alles ) ist ein Armutszeugnis und zeugt letztendlich von eigener Verzweiflung.

  4. Leon sagt:

    Welches ist das Plugin rechts ? Das moechte ich auch!

  5. mönch sagt:

    also ein ein „Meier, putzen Sie bitte die Toilette“ ist schon sehr unhöflich

    also niemals vergessen ein Herr oder Dame davor zu setzen, dies mögen diese „Herrschaften“ gar nicht.
    falsch : Freiherr von Guttenberg
    suggeriert : man ist Freiherr

    richtig : Herr Freiherr von Guttenberg
    dies dann ist ein ganz normaler Namen

    ich behaupte das nur 0,001 % der Bevölkerung dies versteht.

  6. mönch sagt:

    Demnach ist ein herzliches
    „Hallo Herr Wilhelm Kaiser“ richtig
    falsch ist ein:
    „Kaiser Wilhelm“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *